Wie wählst du die richtige Sonnencreme?

Beim Schutz der Haut vor schädlicher UV-Strahlung ist Sonnencreme unverzichtbar. Allerdings sind nicht alle Sonnencremes gleich. Viele enthalten schädliche Inhaltsstoffe, die mehr schaden als nützen können. In diesem Artikel gehen wir die wichtigsten Empfehlungen durch, worauf du bei der Wahl der richtigen Sonnencreme achten solltest, damit du wirksam vor Sonnenstrahlen geschützt bist.

Warum ist es wichtig, die Inhaltsstoffe von Sonnencremes zu lesen?

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Der wichtigste Rat ist, immer die Inhaltsstoffliste von Sonnencremes oder auch anderen Produkten zu lesen, die du kaufst. Als Beispiel nennen wir Petrolatum, gemeinhin bekannt als Vaseline. Diese sollte in Sonnencremes eigentlich nicht enthalten sein. Dennoch enthalten verschiedene Marken für schnelles Bräunen genau Vaseline als Hauptbestandteil. Wegen der Vaseline können solche Sonnencremes in der Sonne sehr schädlich sein. Vaseline hinterlässt auf der Haut einen Film, der die Poren verstopft und dadurch verhindert, dass Schweiß bei Überhitzung durch die Haut entweichen kann. Dadurch überhitzt die Haut nach Sonnenschäden und kann sich nicht regenerieren. Heutzutage rückt auch das Thema Umweltschutz immer stärker in den Fokus. Ein weiterer Nachteil von Vaseline ist, dass sie in der Natur nicht abbaubar ist, was eine Bedrohung für das Ökosystem darstellt.

Vorsicht vor Vaseline und schädlichen chemischen Filtern

Ein weiterer schädlicher Stoff können verschiedene chemische Filter sein, die viele Sonnencremes häufig enthalten. Manche chemischen Filter gelangen in den Blutkreislauf, zum Beispiel Avobenzon, Oxybenzon, Octocrylen und Ecamsule. Diese Stoffe stören das endokrine System, sowohl bei der Meeresfauna als auch beim Menschen. Deshalb ist es wichtig, Sonnencremes zu wählen, die die Umwelt und deine Haut respektieren.

Worauf du bei der Wahl der Sonnencreme achten solltest

Bei der Wahl der Sonnencreme solltest du auf mehrere Dinge achten. Im Folgenden haben wir die wichtigsten zusammengefasst:

  • Breitbandschutz: Wähle eine Sonnencreme, die sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlen schützt.
  • LSF 30 oder höher: Sonnencremes mit LSF 30 oder höher bieten einen angemessenen Schutz vor UVB-Strahlen.
  • Natürliche Sonnencremes: Achte auf Sonnenschutzprodukte mit natürlichen Inhaltsstoffen, da diese seltener Hautirritationen verursachen und oft umweltfreundlicher sind.
  • Nicht komedogen: Wähle eine Sonnencreme, die als „nicht komedogen" gekennzeichnet ist, um verstopfte Poren zu vermeiden.
  • Wasserfestigkeit: Wenn du planst zu schwimmen oder eine Aktivität mit starkem Schwitzen auszuüben, wähle eine wasserfeste Sonnencreme.
  • Art des Sonnenschutzprodukts: Zur Auswahl stehen klassische Sonnencremes, Sprays, Sonnenöle oder Sonnenbutter. Das hängt vor allem von deinen Vorlieben ab, denn es lässt sich nicht eindeutig sagen, welches Produkt das beste ist.

Die Rolle von Antioxidantien beim Sonnenschutz

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Ein Mangel an Antioxidantien in der Ernährung ist auch eine häufige Ursache für Sonnenbrand. Der Verzehr größerer Mengen roher, biologischer Pflanzennahrung wie Beeren und Mikroalgen (Spirulina, Blaualgen, Chlorella) kann dir helfen, deinen eigenen inneren Sonnenschutz aufzubauen, um deine Haut vor Verbrennungen zu schützen. Es ist auch wichtig zu wissen, dass Sonnencreme nicht deine einzige Form des Sonnenschutzes sein sollte. Du solltest außerdem Schutzkleidung wie einen Hut und eine Sonnenbrille tragen und während der heißesten Tageszeiten den Schatten aufsuchen. Dank dieser Maßnahmen kannst du die Sonne sicher genießen und deine Haut vor Schäden schützen.

Welchen Lichtschutzfaktor (LSF) solltest du wählen?

Neben den Inhaltsstoffen der Sonnencreme oder des Sonnensprays ist es auch wichtig, den richtigen LSF (Lichtschutzfaktor) für deinen Hauttyp und die Aktivitäten, die du in der Sonne ausübst, zu wählen. Im Allgemeinen empfehlen Fachleute die Verwendung einer Sonnencreme mit einem LSF von mindestens 30, die 97 % der UVB-Strahlen blockiert. Wenn du jedoch helle Haut hast, in der Vergangenheit Hautkrebs hattest oder planst, längere Zeit in der Sonne zu verbringen, kannst du einen höheren Lichtschutzfaktor wählen. Es ist auch wichtig, an das richtige Auftragen der Sonnencreme zu denken. Die meisten Menschen tragen nicht genügend Sonnencreme auf, was zu unzureichendem Schutz führen kann. Fachleute empfehlen, mindestens 30 ml Sonnencreme für den ganzen Körper zu verwenden und sie alle zwei Stunden oder sofort nach dem Schwimmen oder Schwitzen erneut aufzutragen.

Welchen Typ Sonnencreme solltest du wählen?

Ein weiterer Faktor bei der Wahl der richtigen Sonnencreme ist der Typ der Sonnencreme, den du bevorzugst. Es gibt zwei Haupttypen von Sonnencremes: chemische und physikalische (mineralische). Chemische Sonnencremes funktionieren, indem sie UV-Strahlung absorbieren, während physikalische Sonnencremes sie reflektieren. Manche Menschen bevorzugen physikalische Sonnencremes, da sie seltener Hautirritationen verursachen, während andere chemische Sonnencremes bevorzugen, da sie sich in der Regel leichter auftragen lassen und besser auf der Haut haften. Die Wahl liegt ganz bei dir. Solange die jeweilige Sonnencreme die oben genannten Empfehlungen erfüllt, spielt der Typ keine Rolle.